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Fit auf 4 Pfoten- Hundefitness

Fit auf 4 Pfoten

Hundefitness ist in Amerika schon lange unter dem Namen „Canine Conditioning (oder auch K9 Conditioning, K9 Fitness)“ bekannt. Dabei gibt es verschiedene Übungen, die Muskelmasse und Muskelkraft, Balance und Koordination verbessern sollen. Ziel ist eine bessere Vorbereitung auf den Hundesport, aber auch aktive Hunde, die sich wild und extrem bewegen, profitieren von einer Muskulatur, die sie vor Verletzungen schützt.

Da die meisten Verletzungen durch „Zerrungen“ entstehen (wobei Studien zeigen, dass es oftmals nicht die plötzliche Längendehnung des Muskels ist, die die Verletzung hervorruft, sondern die sich daran anschließende, zu extreme „Schutz“ Kontraktion), geht es bei den Fitness Übungen darum, die Muskeln bestmöglich so zu trainieren, dass sie besser mit extremen Belastungen umgehen können.

Schuterverletzungen
Ein sinnvoll muskulär trainierter Hund kann solche extremen Belastungen kompensieren

Ist nicht der Spaziergang Fitnesstraining genug für meinen Hund?

Das Fitness Training ersetzt allerdings nie die normale und alltägliche Bewegung Ihres Vierbeiners. regelmäßige Spaziergänge, Radtouren, Bewegung auf verschiedenen, auch unregelmäßigen Untergründen, rennen, Spielen, all dies ist wichtig für Ihren Hund. Hierbei werden Kondition und die größeren Muskelgruppen trainiert. Allerdings reicht dies nicht, um den Hund vor unvorhergesehnen Bewegungen oder Stürzen sowie stärkeren Kräften bei Schnellsportarten und anderen Belastungen zu schützen.

Wie entstehen Verletzungen der Muskulatur und der Bänder?

Viele Verletzungen entstehen, weil der Hund ermüdet, sei es körperlich oder geistig. Die neurologische Ansteuerung und/oder die Schnellreaktionen der Muskeln funktionieren nicht mehr gut genug. Besonders, wenn das Training der kleinen, tiefer liegenden Muskeln vernachlässigt wurde, ist das Verletzungsrisiko erhöht. Genau diese kleinen Muskeln braucht Ihr Hund (und übrigens auch Sie selbst!), wenn er wegrutscht, bremst, um Kurven rennt oder die Balance verliert. Diese gezielt zu trainieren, wird einige Verletzungen verhindern können – und Spaß macht das Training auch!

Einer der am häufigsten verletzten Muskeln ist der M. iliopsoas. Lesen Sie dazu hier weiter.

Einfach ein paar Fitness Übungen machen?

Das Fitness Training für Hunde ist, genauso wie beim Menschen auch, nur so gut, wie der Plan dahinter. Nur, weil der Hund eine bestimmte Übung beherrscht, ist dies noch kein Training. Wie im Training für uns selbst auch, setzten wir gezielte Wiederholungen ein, oder schaffen mit Ebenenunterschieden Vorraussetzungen, um gezielter die Vorderhand, die Hinterhand, den Rumpf etc. zu trainieren. Dehnübungen und Übungen zur Beweglichkeit gehören ebenso dazu wie Ausdauertraining.

Dabei kann der Plan immer an die Bedürfnisse des Hundes angepasst werden. Ein aktiver Hund im Leistungssport braucht andere Übungen als ein Seniorhund, der noch möglichst lange so schmerzfrei wie machbar leben soll, um Freude am Leben zu haben. Eine angepasste Schwierigkeit und eventuelle Schwierigkeitssteigerung kann unter meiner Anleitung ideal erlernt und durchgeführt werden. Die Sicherheit des Hundes und gut gesicherte Tools und korrekte Durchführung der Übungen sind mir sehr wichtig-denn nur so kann der Hund effizient und ohne Angst Muskeln aufbauen.

Eine schlechte Durchführung von wahllosen Übungen kann die Muskelsituation des Hundes verschlechtern oder sogar zu Verletzungen führen!

Dabei ist der Zeitaufwand gar nicht so groß wie gedacht: bereits 3-4 mal pro Woche 15 Minuten können einen großen Unterschied machen. Die Übungen können oftmals zu Hause und/oder auf Spaziergängen absolviert werden.

Ich biete Ihnen hierzu folgende Möglichkeiten

  • Einzeltraining mit schriftlichen Hausaufgaben
  • Workshops und Seminare
  • Onlinekurse
  • Lernkontrolle via Video